Hurra Hurra – ein Designpodcast der BURG

Hurra Hurra – ein Designpodcast der BURG

Transkript

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00:00:02:

00:00:21: Manchmal fällt es mich schwierig, über die Praxis auf Deutsch zu reden.

00:00:24: Man sagt Praxis.

00:00:26: Praxis oder... Wißt du

00:00:27: mir ob man das macht?

00:00:30: Arbeit!

00:00:33: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Horaura-Podcasts.

00:00:36: Heute habe ich hier Chris Wipkin zu Gast live zugeschaltet aus Brooklyn.

00:00:42: Hallo Chris.

00:00:44: Hallihallo.

00:00:46: Nehmen wir kurz noch die Hörerinnen mit für die, die den Podcast vielleicht zum ersten Mal hören.

00:00:50: Der Hurraura-Podcast beschäftigt sich mit Design und Fragen der Designausbildung.

00:00:56: also wie kommen wir überhaupt als junge oder auch ältere Menschen dazu?

00:01:01: Gestaltung, Design in all seinen Facetten auszuüben?

00:01:04: aber wie lernen wir das?

00:01:05: dass wird es dann auch können.

00:01:06: Also wo ist die Grenze zwischen Talent?

00:01:08: und ich muss da doch ein bisschen üben.

00:01:10: Und... Das alles passiert auf dem Pardon my French auf dem Nacken der Kunsthochschule Burgibichenstein in Halle, weil hier bin ich Professor.

00:01:21: Das ist der Podcast dieser tollen Schule und diese tolle Universität Und... Ich habe das große Glück ständig Leute einzuladen, auf die ich große Lust habe mit denen ich genau über dieses Thema sprechen kann.

00:01:34: und jetzt zurück und da ist Chris.

00:01:36: und In den letzten Folgen hab' ich das dann immer so gemacht dass sich kurz einfach mal Vorstelle wer du bist Chris und ich versuche das einfach mal.

00:01:46: Ich lese jetzt einfach mal ganz frech den CV Text von deiner Website vor.

00:01:50: die Webseite ist übrigens auch, das sage ich gleich vorab in den Show Notes.

00:01:54: über viele Sachen über die wir sprechen sind dann unten Show Notes und da kann man darauf klicken.

00:01:58: ist auch diese Webseit drin und... ...ich mache das mal auf Englisch.

00:02:04: Chris Württgen Studio ist ein Design Futures Research Practice, residing an der traditionellen und unseeligen Lande von Linape, auch bekannt als Brooklyn – New York.

00:02:16: Wir haben gerade gesagt, du bist in Brooklyn!

00:02:18: Working through participatory projects this studio helps communities co-construct and inhabit speculative scenarios.

00:02:27: The studio develops special commissions with cultural organizations and partners to produce public programs.

00:02:36: Works are held in private and museum collections including Festhalten, the MoMA permanent collection at the Nevada Museum of Art.

00:02:44: Chris co-founded the extrapolation factory a participatory future research studio.

00:02:54: Jetzt ist nur der Nachname.

00:02:55: Wirbkind-Participatät in Art Residencies, und jetzt voll geil!

00:03:01: And his work was supported by grants and commissions from Pioneer Works, MoMA, Shad, NYFA & The Graham Foundation.

00:03:11: Und jetzt kommt... geht es noch mal weiter wo ganz überall deine Werke ausgestellt sind?

00:03:15: Das ist unfassbar beeindruckend.

00:03:19: Steht da irgendwas drin, was noch nicht?

00:03:21: Ja, aber

00:03:23: danke.

00:03:23: Kötze kannst statt kann man so machen Chris.

00:03:27: Und du hast dein Master am RCA gemacht in Design Interactions?

00:03:33: Genau, ja das ist schon eine Weile her aber genau war es baramats in London.

00:03:39: Ja das ist verrückt.

00:03:40: und jetzt sitzen wir hier.

00:03:41: und warum habe ich dich eingeladen?

00:03:43: Ich hab dich einggeladen?

00:03:44: oder weil... Ich deine Arbeit schon so lange sehr schätze und ich bin auf deiner arbeit gekommen mit dem animal superpowers projekt von zwei tausend.

00:03:54: Wir gehen jetzt wirklich weit hinter aber das solange.

00:03:59: Storke ich dich quasi schon ohne mit ihr jeder über gesprochen zu haben.

00:04:03: also solltest du dich wundern wer die klicks auf deinen webseiten und den instagram produziert, dass bin ich Findest total gut, weil du diese... Du hast es gerade selber gesagt.

00:04:18: Design Futures Research Practice hast und das finde ich.

00:04:23: darüber möchte ich gerne sprechen und möchte vielleicht erstmal anfangen.

00:04:28: Jetzt bist du Chris Würbkin.

00:04:29: aber was ist denn Chris Wörbkins Studio?

00:04:32: Also als Was muss man sich dann diese Practice überhaupt vorstellen?

00:04:36: Ja also studio kommt eher aus diesem so eine Halterung für die eigene Praxis.

00:04:45: Also wenn man jetzt überlegt, dass man Kunst macht oder als Designer ist und dann halt mit anderen Leuten auch zusammenarbeitet und viel kollaboriert, dann ist es halt eher die Idee das man ein Studio ist bei Architekten ja auch ähnlich, da hat man eine Praxis etabliert und nicht nur als Individuum gilt sondern halt eher ob es jetzt Methode ist oder eine Ästhetik und um halt ein Werk zu produzieren, das halt über eine Persönlichkeit hinausgeht.

00:05:19: Und besonders wenn man participative Arbeiten macht und besonders auch mit anderen Leuten und auch dort offen ist für die Interpretation und so dann ist es schon wichtig dass man sich nicht nur als Alleinperson oder individuell darstellt, sondern halt als Studio.

00:05:40: Und das ist interessant weil ich immer diese Vorstellung habe dass ein Studio... Das ist ein Raum da sind Menschen und die arbeiten miteinander und die gibt es Clients und das ist eine mit verlaubenem Büro Struktur.

00:05:59: aber hast du das überhaupt?

00:06:00: So ne

00:06:02: fixe Struktur ins Studio und zwar im Naviat.

00:06:10: Aber ja, also besonders heutzutage in New York haben das viele Leute nicht und es ist auch ein gewisses Problem.

00:06:26: Artikel von Josh Klein, ein Künstler der halt viel mit Skulptur macht und so zwischen New Media.

00:06:33: Der hat da drüber auch geschrieben über die Real Estate Bubble usw.

00:06:37: Und es gibt natürlich viele... Da hat sich ja jetzt schon in den letzten zwanzig Jahren in New York besonders auch ziemlich viel verändert.

00:06:49: aber ich würde halt auf der anderen Seite sagen Es gibt halt schon ein paar Inklaven wo das alles möglich ist, besonders für mein Studio in der Gruppe gründet und eher so Grassroots Sachen macht.

00:06:59: Und dort so ein Kooperative gründete, wenn man sich auch einen Raum, Räumlichkeiten damit teilt und auch Werkzeuge eventuell teilt.

00:07:11: Da gibt es jetzt auch schon verschiedene Möglichkeiten um da rumzukommen, dass man nicht nur von zu Hause arbeiten muss.

00:07:21: Aber es geht auch viel von zuhause, aber ist besonders wenn man mit anderen Leuten arbeitet das schon gut auch so

00:07:27: ein

00:07:27: Raum zu haben wo man sich trifft und für andere Leute auch jederzeit reinkönnen und wo mein Material lagern kann empfangen kann und Staub machen kann usw.

00:07:39: Aber hast du oder anders vielleicht ist dieses ich verstehe schon Studio als ... sagen wir mal als so eine Meterkonstruktion, also wie du es beschrieben hast.

00:07:47: Aber ich... Hast Du Praktikanten?

00:07:51: Hast Du Freelancer mit denen Du arbeitest oder ist das eher wirklich nur ne Art von Praxisbegriff?

00:07:59: Also ich bin lange.

00:08:01: als ich mit meinem Studium fertig war hatte ich diesen Dream okay Designstudio und dann Hätte man da diesen Space und da stehen die IMAX, dann sitzen die Leute.

00:08:09: Und die arbeiten und die entwickeln mit dir zusammen diese Projekte und hat so einen Staff und der macht Sachen.

00:08:16: Gibt es das bei dir auch oder ist es eher so ein Du bist du und occasionally holst du dir deine Partner dazu?

00:08:26: Ja viele der Projekten sind auch kollaborativ mit verschiedenen Creative Collaborators also kreativen mit denen ich zusammen arbeite, die eventuell auch ihre Eigenstudios haben oder aus anderen Städten sind.

00:08:42: Und manchmal sind die Projekte nicht unbedingt nur in New York sondern heutzutage auch zunehmend eher global weil einfach die Funding, die Struktur von den Fördergeldern sich jetzt im letzten Jahren verändert hat in den USA.

00:09:00: und Es gibt aber auch manchmal Projekte und Kommissionen, wo ich Hilfe brauche.

00:09:08: Und dann sind das teilweise Freelancer die ich reinhole, die auch nicht unbedingt im Studio arbeiten.

00:09:20: Aber es gab auch schon zum Beispiel für eine Kommission für den Aliphoni Center hatte auch schon für mehrere Monate oder bis zum Jahr halt Assistenten, die ich angestellt habe um mit dem Projekt zu helfen und sich darauf konzentrieren damit zusammenzuarbeiten im Studio.

00:09:51: Das ist vielleicht ganz gut da noch mal draufzukommen.

00:09:53: also eine Design Futures Research Practice wie du hast und dann zählst du deinen Kunden eben das Güteinstitut eben das California College of the Arts, das Queens Museum, Scenario Lab, Walker Art Center.

00:10:11: Dann hast du gleichzeitig noch lehrst du viel am Bauhaus, am MIT aber auch bei unserer Rachel School Of Machines Making and Make Belief.

00:10:19: also du hast so eine ganz breit aufgestellte Praxis.

00:10:25: und was ich spannend finde... könnte sein, dass es auch die Hörerinnen interessiert.

00:10:33: Wie funktioniert genau so eine experimentelle, also gerade das Partizipative was bei dir überall participatory future research structuring participatory design engagements?

00:10:47: Das ist das fühle ich unglaublich!

00:10:49: Ich kenne das aus einer deutschen Blase wie man das

00:10:53: macht.

00:10:54: aber wie machst du das?

00:10:55: und vor allen Dingen wie kriegst du das in so einem... und von außen betrachtet hochkompetitiven Feld wie New York hin, die Enns meetable zu machen.

00:11:06: Pardon my friend.

00:11:08: Ja also ich habe... Ich hab bei Toni Dunn und Fiona Rabie studiert in London als es noch Design Interactions hier hieß und damals kam das aus dem Computer related Design oder der Interaction Design field um das nochmal zu überdenken und eventuell aufzumachen als Feld.

00:11:34: Das Interaction Design vielleicht nicht nur sich mit Computern und Interface-Design auseinandersetzt, sondern dass man auch in andere emerging technologies sich reinfühlt, um zu sehen was man als Designer dort irgendwie öffnen könnte.

00:11:57: sei es nanotechnologie oder synthetic biology war damals was ein neues fällt und so weiter.

00:12:07: Und da ging es dann auch darum, was generell als designer wenn man nicht nur zu dieses service design macht und halt klienten hat und hat dieses Agency-Modell, also Agenturmodell.

00:12:23: Sondern wie könnte man halt auch in andere Felder reingehen?

00:12:27: Und für mich war das dann auch... Also es war zum Anfang halt sehr, sag ich mal, fein Art, also so Kunstbasiert und vielleicht auch dieses Galeriemodel.

00:12:42: Ich fand das natürlich spannend, auch in Ausstellungen reinzukorrektieren zu können.

00:12:47: zu werden und dann halt thematisch auch arbeiten, zu entwickeln.

00:12:51: Und die besonders dann auch so Objekte wurden und Stories wie zum Beispiel Animal Superpowers über verschiedene Tier Fähigkeiten oder

00:13:07: Wahrnehmungsapparate.

00:13:13: das zugänglich zu machen für Kinder als gestaltete Objekte, die halt so auch Interface-Design wirklich mal noch einmal pushen und überlegen wie eine tolle Herausforderung als Designer, als Gestalter diese Objekten zu machen, die etwas komisch sind.

00:13:44: Also für mich war das dieser Weg, dass ich auch aus diesem... rausbrechen wollte.

00:13:54: und was zu suchen.

00:13:55: Format zu finden wo ich nicht nur alleine als Designer eine Stimme habe und halt im Kunstbereich nur Projekte zwischen produziere, sondern wo ich auch mit anderen Leuten und auch in anderen Kontexten die Arbeiten zeigen kann.

00:14:17: Die nicht nur im Akademia oder in diesem Galerie-Kontext sind, sondern eventuell, wo es auch so Momente passieren, die halt unerwartet sind.

00:14:31: Hast du ein Spiel für einen unerwarteten Moment?

00:14:35: Also ich hatte damals nach der... Nach dem Studium war, es waren zwei Tausend, ach da war gerade die Financial Crisis und da waren plötzlich auch wirklich gar keine Design Jobs ausgeschrieben.

00:14:48: Und das war natürlich dann auch so ein Push auf eine gute Art und Weise.

00:14:55: Wurde ich damit dann auch, würde ich mal sagen, so gepusht dass ich wirklich darüber nachdenke wie ich meine eigene Practice anfange, selbstständig sein kann, ohne von solchen Jobs oder Ausschreibungen irgendwie abhängig zu sein.

00:15:14: Und ich habe vorerst, hatte ich bei einer Künstlerin gearbeitet, Natalie Gemijenko die viel environmental Kunst gemacht hat und besonders ... Ich hatte mit ihr geholfen Und auch wir hatten Arbeiten zusammenentwickelt, die von Fördermitteln unterstützt wurden.

00:15:39: Das größte Arbeit war vielleicht das Amphibias Architecture?

00:15:42: Das waren Bojen, die Film Eastripper... installiert hat und die Fische und Fischaktivitäten und andere Ökosystem Aktivitäten gemessen haben.

00:15:57: Und die Wasserqualität gemessen, dann haben wir diese Daten gesammelt und dann halt auch so ein Interface gebaut wo man nicht nur mit Licht war aber auch mit einem Textsystem sehr frühen Chat, würde ich mal sagen.

00:16:12: Aber so ein interpretativen Chat aus der Perspektive der Fische, Auspektive ... Der Lebewesen im Wasser spricht über Wasserkwalität und andere Sachen.

00:16:31: Und da hab' ich halt in dieser Hinsicht viel auch gelernt wie man Grants wie man sich dort auch darauf bewirbt und dann halt auch viel mit kulturellen Institutionen zusammenarbeitet.

00:16:46: Und auch akademisch, mit anderen Institutionens zusammenarbeitete.

00:16:52: ich habe in der Zeit auch angefangen mit Teaching Assistant verschieden diese Klassen geleitet und da natürlich auch aus dieser Natalie German Jankos Klasse kommt aus dieser Critical, ich würde mal sagen oder Tactical Media Ecke Und das hat natürlich mich auch relativ beeinflusst als Designer und, würde ich mal sagen.

00:17:25: Ich habe das ein, anderthalb Jahre gemacht und es war in ... Das war im Jahr two-tausend neun und mir hatte einen Freund von mir gesagt ja geh mal zu diesem Studio in Downtown Brocken.

00:17:39: damals gab es wirklich noch kein WeWork, keine Infrastruktur als wo man halt hingehen könnte außer Coffee Shops.

00:17:51: Also

00:17:52: Co-working Spaces sozusagen?

00:17:53: Ja!

00:17:54: Es gab gar nix.

00:17:55: und damals hatte eine Gruppe in downtown Brooklyn so ne ehemalige Bank angemietet und da war auch ein Biolab drin und das war halt ein unglaubliches.

00:18:11: Also wie sagen wir, am Anfang hatten das nach Peter Pan.

00:18:16: Aber es war auch so ein bisschen so dass er einen riesengroßen Raum hatte in einer ehemaligen Bank und dort hatten wir angefangen halt so ein Kollektiv aufzubauen was halt verschiedene Designer die nicht mit Art & Technology also Kunst und Technologie, Wissenschaften beschäftigen.

00:18:45: Das war für mich schon ein wichtiger Standort oder so ein Unterstützungsort wo man halt auch anderen Leuten Arbeitsort so was, sowas teilen konnte und auch eventuell hatten halt viele Partys dort usw.

00:19:14: Und hatte das Namen oder also könnte man das irgendwie hatte?

00:19:17: Das ist die

00:19:18: Situation exchange unter unser Name des, der war halt am Anfang never, NeverLab, Peter Pan eigentlich.

00:19:30: Aber vielleicht nochmal da kurz für dich total Interessantes oder anders ich Ich frag mal und du sagst ob das eine gute Deutung ist.

00:19:39: Aus dieser finanziellen... Also ich glaube viele von uns können uns in den Pre-Karate so richtig vorstellen, aber es muss ja irgendwann mal Geld gegeben haben?

00:19:50: Und dann war's plötzlich weg und dann musstest du dich neu orientieren und hast sich eigentlich auch in so einer Richtung dieses grand appliance.

00:19:59: also man bewirbt sich auf Fördermittel guckt wo man seine Gelder herkommt anstatt mit corporate clients hauptsächlich zu arbeiten und könnte man das so benennen, dass es sozusagen eher so ein Not herausgewachsen ist.

00:20:13: Nicht unbedingt die Motor raus also... Es geht auch nicht unbedingt in den USA so viele fördermöglichkeiten sind und nicht unbedingt so riesig.

00:20:25: aber ich habe definitiv nachdem mich mit Natalie Jemmy Jenko dort gearbeitet hat er schon Mir zum Ziel gesetzt, dass ich auch weiterhin so Kommissionen weitermachen möchte und auch mit kulturellen Institutionen weiter zusammenarbeiten möchte.

00:20:43: Und mir war es halt wichtig, nicht nur als alleiniger Designer dort zu sein, sondern schon als Studio, das hatte ich schon als Gedanken... Auf der anderen Seite, ich fand halt eigentlich damals gab es auch noch viel Interesse für den verschiedenen die ganzen Technologie Firmen wie Microsoft Intel und sowas.

00:21:04: Die hatten alle Research Labs ja Und die hatten auch zu der Zeit das war so Ende zweitausend

00:21:12: Auch

00:21:12: noch relativ viel Interess damit extern Leuten zusammenzuarbeiten und dort hatte Ich auch einige Grants und Projekte gemachte die unterstützt hatten als Commissions oder Design Experiments, würde ich mal sagen.

00:21:28: Heutzutage

00:21:30: hat

00:21:30: sich schon einiges geändert.

00:21:31: die Firmen sind alle unheimlich riesig geworden und die großen Firmen stehen schon junge Leute an und junge Designer an.

00:21:41: aber ich glaube die Bedingungen sind heutzutag auch irgendwie nochmal ein bisschen anders weil diese Research Labs gibt es.

00:21:47: in der Hinsicht hat sich das schon auch noch verändert allkulturell.

00:21:54: Das würde mich jetzt schon mal interessieren, was du damit meinst?

00:21:57: Also auf der einen Hinsicht ist natürlich heutzutage ein ganz anderen politischen Feld.

00:22:13: Das heißt es gibt halt dieses in den USA jedenfalls, das AI-Race und die ganzen hardware Investitionen und Infrastruktur-Investition.

00:22:34: Das Problem ist an der Sache wenn man Critical Design studiert hat, ist doch was sich verändert hat, denke ich dass die Firmen nicht mehr so offen Design oder Critical Design praktizieren möchten.

00:22:54: Das heißt, es wird wahrscheinlich schon gemacht intern aber nicht veröffentlicht oder durch als Partnerships für Museen und sowas weil das schon eher im Moment so ein wirklich so einen Rennen ist wo es halt darum geht der erste zu sein der größte zu werden.

00:23:09: alle anderen zu fressen und kritisch zu sein ist nicht mehr unbedingt angesagt.

00:23:17: Genau das in der Tat habe ich nämlich auch den Eindruck dass Das muss ja gar nicht kritisch sein, aber ich sage jetzt mal so ziellos experimentell.

00:23:27: Achso das auf der anderen Seite?

00:23:28: Ja!

00:23:28: Ich glaube es ist schon sehr strategisch geworden und das Ziel los ist was anderes.

00:23:34: also es ist glaube ich mittlerweile einfach auch weniger explorativ.

00:23:47: Aber das würde mich auch interessieren wie es halt in Europa generell auch für die jetzigen ...die halt die Designer, die halt jetzt bei euch an der Hochschule abschließen.

00:23:59: Wo die halt ihre Jobs bekommen und auch ob es halt auch noch sehr Industry Applied in die Richtung geht.

00:24:08: oder damals als ich halt abgeschlossen hatte war es doch sehr, sag ich mal divergent und explorativ... Und ich finde das auf eine Art und Weise entwickelt sich halt doch sehr viel aber einen neuen Möglichkeiten, aber das Designfeld hat sich vielleicht doch schon sehr businessorientiert momentan.

00:24:34: Das ist eine interessante Perspektive von dir.

00:24:38: Wir sind... Ich weiß nicht wo hast du dein Minor gemacht?

00:24:42: Also du hast wenn ein Master in London gemacht hast, wo hast Du deinen Bachelor gemacht?

00:24:49: Ja Bachelor!

00:24:51: Ist auch ne Story.

00:24:52: also ich habe Damals habe ich eine Ausbildung gemacht als Mediengestalter.

00:24:59: Für Digital und Print?

00:25:01: Digital und print, das war...

00:25:03: Das hab' ich auch gemacht!

00:25:04: Habe ich angefangen.

00:25:05: Das war nämlich neu weil es die Druckerausbildung bei uns in Sachsen nicht mehr gab.

00:25:10: Die wurde handgeschafft man konnte nicht mehr Drucker lernen und deswegen war mein plötzlich Mediengestelter für digital und print.

00:25:17: Ja genau die habe ich gemacht in Hamburg und das war auch gerade Ende der, ich hab angefangen, zweitausend Ende.

00:25:27: Und das war eine ziemliche Bloberblase.

00:25:30: Die Firma wurde ich ursprünglich meine Ausbildung angefangen hatte.

00:25:34: die ist auch erst an die Börse gegangen und dann geht's, ging es aber.

00:25:41: nachdem der Aktienkurs dann ziemlich runter ging haben sie dann restrukturiert und wir haben noch die Azubis ausgeworfen Azubi-Firma gefunden Adobe Systems.

00:25:51: Damals ein Softwarefirma in

00:25:52: Hamburg hatte

00:25:53: ziemlich viele auch Softwarefirmen, bestimmt ist es im Sound, Software mit Keybase und so weiter tolle kleine Softwareclitchen.

00:26:06: aber ja eine haben sie damit akquiriert und die wurde dann auch Teil von Adobe.

00:26:11: ich habe dort als Interface zu seiner Interaction Designer dann die Ausbildung weitergemacht auch Mediengestalter mit der Schulung dort.

00:26:24: Und das hat mir auch immer viel Spaß gemacht, weil ich dort auch bei Adobe halt diesen globalen Austausch hatte, dass sich halt diesen internationalen Austauch hatte.

00:26:33: Ich wurde da als junger Spund, sag' ich mal akzeptiert und mir wird dann halt Ja, ich wurde dann halt auch genau wie jeder andere zu diesen Team-Meetings und so weiter in Kalifornien mit angeholt.

00:26:50: Und mir wurden die Verantwortung gegeben für dies oder das was ich auch unheimlich spannend fand.

00:27:02: Als ich dann fünf Jahre dort war Hat mich mein Manager, das rechn ich auch sehr groß an.

00:27:07: Mein Manager damals hat dann gesagt, wir kommen jetzt im Wochenende und treffen jetzt zum Barbecue mit ein paar Designern und die waren im Silicon Valley.

00:27:15: Die war alle so ungefähr zehn, manche auch fünfzehn Jahre älter als ich und die meinten dann halt ja also rückblickend du bist jetzt irgendwie vielleicht zwanzig sechsundzwanzig.

00:27:25: Also es wird jetzt wirklich Zeit auch noch mal zu überlegen diese Karriere hier mit diesen großen Firmen, mit ihr halt fünf tausend Leute haben und heutzutage sind die ja auch riesig.

00:27:39: Facebook hat vielleicht hunderttausend leute und so.

00:27:41: das ist schon irgendwie was Besonderes und man fühlt sich da Teil von.

00:27:44: aber irgendwann weiß ich halt auch nie also Heutzutagen gibt es ja auch diese ganzen Layoff Waves und sowas.

00:27:50: Man weiß halt auch nicht wann der Schluss ist und meinten halt auch man darf sich wirklich nicht zu sehr damit identifizieren weil Viele kommen dann in die Krise.

00:27:59: Jedenfalls damals war das so, dass sie mit thirty-fünf oder ein bisschen als Design also ein bisschen diese Krise bekommen, dass Sie halt zu sehr im System drin sind und auf der einen Seite ist es halt wirtschaftlich vielleicht auch alles ganz gut wenn man bei diesem ganzen Wachstum dabei war.

00:28:17: aber da hat man andere Fragen wo man sich doch ein bisschen für das man sich irgendwie nochmal verändern möchte und die meinen halt ja also du solltest am besten jetzt einfach diesen Schritt machen und halt experimentieren soweit ihr jung bist.

00:28:33: Und nicht bevor du dann irgendwann diesen Meltdown bekommst, der halt ganz typisch ist in der Industrie Und du kannst ja jederzeit wieder zurückkommen, ist ja gar kein Problem.

00:28:45: Aber die haben dann gesagt Ja es gibt verschiedene Programme und Es waren noch ein paar, die waren da vom ACA damals und dann war natürlich Eindhoven und in Deutschland gibt's auch ganz tolle Programme.

00:28:56: Die haben gesagt also... Ja, die haben ja jetzt dafür ausgesprochen dass ich mir das auch wirklich noch mal ans Herz legen sollte.

00:29:09: Und mein Manager hat dann halt gesagt, ich schreibe dir einen Letter of Recommendation.

00:29:12: Das ist immer das Schlimmste danach zu fragen wenn man schon wo arbeitet und ein Letter of recommendation fragt.

00:29:19: Es klingt das immer so als wäre man in der Karriere drin aber es nicht mehr so committet oder nicht mehr... Ich mach' das einfach von mir aus!

00:29:31: Ich gehe dir dieses letter und da kannst du dich damit bewerben.

00:29:35: Und ich hab dann halt ACA damals eigentlich gesagt, die hatten vielleicht fünf bis zehn Jahre Rufserfahrung.

00:29:44: Wäre halt equivalent als Bachelor.

00:29:47: Als Professionell rein kommt.

00:29:49: aber da gab es diesen diese Möglichkeit was man sich bewerben konnte als professional.

00:29:57: und da habe ich mich halt ehrlich gesagt bei diesem ersten Interview extrem aufgedeht und die haben mich auch ziemlich ge... Wie nennt man so was?

00:30:10: Gegrillt.

00:30:12: Und ich hab dann zum Am Anfang die Absage bekommen, und dann war ich halt erst total... Ich wollte das natürlich an dem Zeitpunkt machen und habe dann natürlich meine ganzen Notes gehabt und ich habe dann nochmal zurückgeschrieben.

00:30:25: hier ist es eigentlich alles also E-Mail noch mal als kommuniziert ... sagen wollte in dem Interview, was vor ein paar Tagen da war und unter einen... Also nochmal so nachgehakt.

00:30:37: Und die anderen gesagt so ja also komm doch mal!

00:30:43: Und dann habe ich halt auch noch meine Wasser ein bisschen schwer, dann wirklich meinen Job zu kündigen.

00:30:48: Musste mir doch nur irgendwie paar Tage überlegen mache ich das jetzt?

00:30:53: Aber so ist es gewesen.

00:30:57: Ja genau und das war nämlich meine Frage weil Und das eine ist ein bisschen

00:31:01: ungewöhnlich oder so ein Quereinsteiger, würde ich mal sagen.

00:31:05: Genau und wir haben ja eben dieses BAMA Systeme und ich glaube schon dass...

00:31:16: Ich habe auch in Deutschland geguckt und da gab es natürlich noch das Diplom und BAMA, das war noch gar nicht so standardisiert.

00:31:24: Das gab's noch gar nie so in der Form mit der Ausbildung.

00:31:33: Es hätte mir auch ganz gut getan, bei Null einzufangen.

00:31:35: Ich habe das so ein bisschen beschrieben, dass ich jetzt nach fünf Jahren im Beruf und als Interaction Designer, ich habe mich da vielleicht ein bisschen verkauft.

00:31:50: Aber ich war natürlich dann als sehr jung.

00:31:52: Als ist es ja in super junger Spund.

00:31:56: Na ja, aber die passt auf!

00:31:59: Jetzt hattest du ja gefragt, ob diese Design Education so industry-centered ist.

00:32:04: Und ich hab das Gefühl... Es gibt so ne Schulen und so ne Schulen!

00:32:09: Ich kann jetzt erstmal von unserer sprechen aber eben auch über diese Gespräche, die ich im Rahmen des Podcasts führe bekomme mich schon mit dass es sehr oft um eine individuelle persönliche Entwicklung der jungen Menschen geht.

00:32:24: Dass sie als Gestalterinnen und Gestaltepersönlichkeiten rausgehen können und ihren Weg in der Designpraxis finden können.

00:32:35: Und daraufhin wird hin gelehrt und hingearbeitet, und es gibt aber auch welche die sehr ready for the job sind.

00:32:46: das ist kein wirkliches Studium das ist schon eine Ausbildung zu etwas direkt hin und da geht es gar nicht so sehr darum Dass du eine eigene Haltung und Position entwickelst, sondern dass du vielleicht diese Programme so gut kannst, dass du dann einfach eingliederbar in den nächsten Betrieb sozusagen bist.

00:33:07: Und ich glaube... Ich hatte mal in irgendeinem Gespräch mit jemanden gesprochen und die meinten naja In Amerika ist das aber anders.

00:33:15: also jetzt musst du mir helfen weil du in diesen amerikanischen Bildungssystem mehr drinsteckst Dadurch, dass das amerikanische Bildungssystem für die einzelnen so teuer ist.

00:33:25: Also, dass es einfach diese tuition fees gibt.

00:33:33: Sollte das Ergebnis natürlich sein danach auch in den Job zu kommen um diese Studiengebühren wieder abzuzahlen.

00:33:39: und da der Approach da ist okay wie das Versprechen auch ist du studierst bei uns und danach kommst du auch in einen Job wo du dir dein Leben und auch diese Schulden wieder finanziert.

00:33:52: Und ich glaube, da gibt es überhaupt einen Unterschied weil bei uns diese Studiengebühren noch einfach lächerlich gering sind gegenüber denen in Nordamerika und wir vielleicht auch deswegen nicht so eine Industry-centered Education haben plus dass bei uns dieser Schiff der Industrie auch so anders ist.

00:34:14: also ich glaube Die American Industry ist nochmal eine andere, oder die US-Industrie ist noch mal eine andere als wir sie haben.

00:34:20: Du sprichst von Facebook und von... Das ist ja bei uns völlig irrelevant dieser Arbeitgeber.

00:34:28: Oder dass das so was ein Client sein kann oder einen Ort an dem man arbeitet wo einfach ein permanenter Sog an Talenten gibt es ja so nicht.

00:34:40: Deswegen würde ich eher sagen haben wir das jetzt nicht so industriell spezifiziert?

00:34:46: Ja, ich finde das auch toll.

00:34:49: Es hat einen großen Eindruck ob man diese hohen Studiengebühren zahlen muss und eventuell mit Schulden aus dem Studium herauskommt.

00:35:09: aber es gibt natürlich auch in den USA auch viele Stipendien und Fördermöglichkeiten, besonders für Undergrads.

00:35:18: Das muss man oft an der anderen Seite sehen.

00:35:20: also wenn ihr jetzt ein BA-Studium macht, dann mit geprüftet wird was ist das Einkommen der Eltern?

00:35:27: Und wenn man jetzt zu einem dieser Ivy League Unis, wenn man da reinkommt zum Beispiel, da kriegt man normalerweise, wenn die Eltern nicht irgendwie ja nicht in gewisses Gehalt überschreiten, das Studium kostet da nichts.

00:35:54: Es ist aber generell schon für viele auch besonders im Master und für viele in den USA sehr schwer an den Unis.

00:36:08: Es ist sehr kompetitiv.

00:36:10: Also es ist natürlich auf der einen Seite dann ein Faktor, aber ob das jetzt diese kommerziellen Training damit auch zusammenhängt?

00:36:20: Das bin ich mir nicht so ganz sicher.

00:36:23: Es ist glaube ich auch nicht unbedingt der Fall und viele der Studenten... Ja, das ist vielleicht auch dann ja.

00:36:35: Also viele der Studenten kommen aus internationalen Familien und dann häufig habe ich manchmal das Gefühl, ich weiß natürlich nicht wie.

00:36:45: Wie ja also viele kommen dann auch aus Elternhäusern wo es vielleicht gar nicht so in die also diese Studiengebühren relativ einfach bezahlen können oder sowas da nicht so schwer ist.

00:37:02: aber es ist natürlich schon Ja, als normaler ist es schon irgendwie auch eine komische Sache.

00:37:10: Weil das dann schon sehr elitär ist auf einer anderen Art und Weise.

00:37:14: Und für normale Leute... ...und für normale Familien halt sehr schwierig ist zu finanzieren oder selbst zu finanziere.

00:37:22: Also ich bin froh dass ich nicht selber... ...das ich in Europa und damals war das in England und ich musste selber für den Dürm nicht so viel ausbringen, sondern nein die eigene Äh, ja.

00:37:36: Selbstständig zu sein und nach New York zu ziehen und dann halt selber Klienten und Projekte zu holen... Ja

00:37:42: wieso hast du dir das überhaupt angetan?

00:37:44: Also was hatte ich nach New york in dieses?

00:37:46: also wie ich finde Das ist jetzt so ein kompetitives Und ne da ist so viel los ständig.

00:37:54: Wie positionierst du dich?

00:37:56: Wie kommst du dazu?

00:37:58: Nach dem Studium nach New Yorke zu gehen Der boldeste Move, den man sich also den ich mir kaum vorstellen kann.

00:38:07: Ja zum einen hatte ich die ja schon in Kontakt mit Natalie Jeremy Janko und ich hatte dann schon Interesse auch nach diesen ganzen Projekten, die ich da beim ACA entwickelt zu haben mit ihr irgendwie auch weiter im Lab zu arbeiten.

00:38:25: Und auf der anderen Seite hatte ich damals eine Freundin kennengelernt San Francisco und dann hatte ich auch einen Partner, der halt in New York studiert hatte.

00:38:38: Und dann wollte ich halt auch was auszubeidofern, ob das funktioniert oder ob wir weiterhin kompatibel sind, auch wenn wir in der richtigen Stadt sind usw.

00:38:46: Da waren schon verschiedene Faktoren die dann relativ dafür gesprochen hatten dass sich jetzt so lange da bleibt.

00:38:53: Das war eigentlich nicht ursprünglich geplant aber ich hatte natürlich schon auch damals.

00:38:59: also was eigentlich der Ausschlaggeber war, auch das ich damals als ich kurz vielleicht in der zehntklasse, elften Klasse habe.

00:39:11: Ich hab mich in Texas beworben für die Green Card Lotterie und da gab es diese Ausschreibung dass man halt fünftausend Deutsche könnten pro Jahr für diese Green Card selektiert werden.

00:39:27: Das heißt in dieser Lottery ... haben sich gar nicht so viel beworben und also... ... ja, es war relativ einfach eine zu bekommen.

00:39:37: Heutzutage ist das Programm momentan auf Eis wegen ganzen... Ja, wegen politischen Hora.

00:39:47: Das heißt du hast ein... Du fährst eigentlich die ganze Zeit auf einem Green Card-Ticket was du dir in der Elftenklasse erlost hast?

00:39:55: Ja!

00:39:56: Und dann war ich anfangs... Also das war für mich dann halt relativ einfach in den USA zu sein und dann auch zu arbeiten usw.

00:40:05: Das hatte schon ermöglicht.

00:40:07: auf einer anderen Seite, wenn du als Gestalter auch Ausstellungen machst und irgendwie Projekte die publik sind man muss eine gewisse Anzahl an Projekten Ausstellungen, Shows und so machen um halt dann für das O-One Visa wahrgenommen zu werden.

00:40:32: Und dass wir es in der anderen Schritt... Was ist das?

00:40:34: O-one Visa?

00:40:36: O One ist das Artist Visa und dann kann man halt auch individuell Projekte annehmen und unter dem O One Visa arbeiten.

00:40:46: Das gilt aber nur für eine Zeit und das kann man irgendwann auch auf die Green Card umschreiben und dann die Green card kann im Citizen werden usw.. Also es gibt schon verschiedene Schritte geht auch und man kann das mit Anwalt machen.

00:40:59: Man kann es aber auch selber machen muss, aber wirklich das Wichtige an der ganzen Sache ist dass man da... Auch wenn's nur kleine Shows sind, dass man alles gut dokumentiert und dann auch kathologisch... Deswegen ich wundere mich nicht immer

00:41:12: warum wir so eine detaillierten Cvies haben.

00:41:15: Ich kenn ganz viele Artists die sozusagen aus Europa sind oder irgendwo in den USA arbeiten und sie haben die detaillertesten Listen.

00:41:26: Ja,

00:41:27: obwohl wenn man jetzt in Akademia ist... Ich finde es schon auch ein bisschen übertrieben.

00:41:31: Meine Liste wird schon zu lagen und ich muss dann schon Sachen ausschmeißen.

00:41:34: aber ja also in Akademia oder wenn man nun an der Uni ist jedenfalls in den USA muss man immer nachweisen da hat man jetzt eigentlich in der Zeit wo man angestellt ist was hat man außerhalb des Teaching Jobs noch sonst so erreicht?

00:41:49: Und wo hat man überall gesprochen oder ausgestellt oder publiziert?

00:41:53: und dann muss man halt alles nachweisen, um den Job auch weiterhin zu behalten.

00:41:58: Und deswegen die Leute machen da schon so eine ähnliche Aufwand mit der Mappe.

00:42:05: Ja aber mein Rat an jungen Gestalter ist behaltet.

00:42:11: Jedes Seen und jedes Poster und jede Ausschreib also jede Dokumentation auch physisch dieser Tage jetzt wieder Immer alles behalten.

00:42:20: und wenn ihr irgendwo nicht nur auch in den USA, wenn ihr euch vom Visa bewirbt dann bringt das mit.

00:42:25: Also immer da irgendwie so zwanzig dreißig von diesen verschiedenen Events und Katalogen und kleinen Sehens, auch wenn es eine Miniausstellung war... Das ist alles unheimlich hilfreich, um das nachzuweisen.

00:42:37: Und der CV ist eine Sache aber das Physische zu haben ist nochmal die andere Sache und dann kann man das einreichen, um dort diese Küsterwiesen zu bekommen.

00:42:46: Und das ist immer eine Kopie zu behalten.

00:42:53: Es

00:42:55: ist vielleicht auch ganz wichtig für alle Leute, die Ausstellung machen, Residenzspaces anbieten Partizipative Gruppenprojekte organisieren, immer Hard-Copy Dokumentation machen für die Leute, die teilgenommen haben.

00:43:13: Weil die können sie dann ja wieder nachführen?

00:43:14: Also das ist ein...

00:43:17: Wir arbeiten

00:43:17: ja alle unterschiedlich eben zusammen!

00:43:20: Ja genau und es ist ganz wichtig wenn man international arbeiten möchte und auch international dann halt vielleicht auch mal so einen Wechselmarkt nicht nur in Europa sein möchte sondern halt Weil woanders hin, nehmt mich jetzt von USA.

00:43:36: Ich stelle mir aber vor dass es halt immer hilfreich ist wenn man da so eine Mappe mitbringt und das vorzeigt und nicht nur im CV drin steht sondern auch die ganzen kleinen... Auch wenn das nur kleine Printout-Folder sind, wenn man die alle mitbrinkt.

00:43:51: Das ist alles ein guter Nachweis.

00:43:53: Wie ist denn das eigentlich?

00:43:55: Wenn du bei dir in deiner Praxis von Partizipation sprichst also Es gibt einen, wie ich finde relativ klaren oder in dem ich mich bewege, Partizipationsdiskurs in Deutschland.

00:44:13: Das geht dann oft in so sagen wir mal so Social Design, Transformation Design viel Vermittlung auch.

00:44:22: Wie funktioniert das bei dir?

00:44:25: In dem Kontext von Futures Research und von Engagement also oder wie funktionierten deine Praxis im Bezug auf Partizipation in den USA.

00:44:36: Also wie kann man so ein bisschen die Konzesse eingegeben?

00:44:42: Mich interessiert das alles und auch was im Futures Research passiert, aber was ich natürlich jetzt sehe mit LNMs und mit diesen Automatisierungen ist halt diese Report oder sowas, die können schon manchmal ziemlich trocken sein, man weiß halt gar nicht was es jetzt... also das ist einfach auch, man kann unheimlich viel mit Signal Scanning und mit allen möglichen, also im Reports generieren.

00:45:07: Das kann man heutzutage halt unheimlich gut auch automatisieren was halt irgendwie toll ist auf der einen Seite aber natürlich dann wie gesagt es kann auch ein bisschen trocken sein als Material.

00:45:16: Wenn

00:45:16: du so Trendreports oder sowas kannst du was willst?

00:45:20: Ja insofern was ich natürlich immer, wo ich mal pushe ist das finde es halt spannend wenn diese wenn diese Ideen oder Stories in diesen Reports halt auch in gewisse Momente von Immersionen bekommen.

00:45:37: Das heißt, ob das jetzt Objekte sind die man baut, kann man nicht so ohne weiteres.

00:45:43: Man kann natürlich auch irgendwie AI benutzen um dann teilweise diese Stories zu entwickeln.

00:45:49: und aber ja da gibt es auch Limitierung also Objekten bauen massive Momente zu gestalten, ob das jetzt in der Galerie ist vom Theater und so was.

00:46:01: Diesen Austausch zu schaffen mit dieser menschlichen Interaktion, wo man nicht nur den Report hat oder das Material, was halt grafisch ist sondern wo man auch diesen Moment der Immersionen schafft.

00:46:21: Und das ist halt dann was, was sich nicht unbedingt mit EI zu dem gibt es.

00:46:27: dazu kann man schon dabei unheimlich viel dabei helfen um das zu bestalten.

00:46:35: aber das ist dann auch nochmal der diese Interpretationsschritt der halt einfach in facilitation und Gestaltung der Objekte und dem Skripting oder Choreografie.

00:46:53: Da gibt es halt unheimlich viel, was halt einfach auch ja inter-personal ist würde ich mal sagen.

00:47:01: Was halt nicht unbedingt zwischen was man nicht unbedingt mit AI lösen kann.

00:47:09: Du sagst jetzt immer AI?

00:47:10: Aber dieses Partizipatorische... Ja!

00:47:14: Und du sagst so Immersion des... Das eine ist ja du als Autor oder Künstler.

00:47:28: Erzeugst dir ein Werk irgendwie, aber dieses Partizipatorische das hat ja was mit Einbindung und Integration auch mit Selbsterfahrung der Beteiligten zu tun.

00:47:40: und ich finde zum Beispiel in der Extra-Prolation Factory die hatte das ja ganz... also es war ja wie.

00:47:46: Also das ist ja eine ganz andere Form der Teilhabe an der Stille.

00:47:54: Ja, also ich wollte natürlich darüber sprechen dass es heutzutage ein ganz wichtiger Designer, dass man halt über das Medium auch denkt und dann halt auch irgendwie Sachen produziert die eventuell nicht über LLM oder Gen AI die darüber hinausgehen aber die halt so einen Interpretationen von dem Material sind wo man halt was schafft und gestaltet, was dann Werk ist.

00:48:19: Was ich nicht so einfach... dass man nicht so algorithmisch wiederholen könnte oder

00:48:26: synthetisieren kann.

00:48:29: Das ist das der eine Sache.

00:48:30: und worüber du jetzt sprichst?

00:48:32: Also den partiziativen Aspekt.

00:48:34: Ich war natürlich schon um nochmal durch diese Fundingmöglichkeiten zurückzukommen also viele dieser Projekte sind auch aus diesen Grants entstanden und auch mit kulturellen Museen und anderen kulturellen Organisationen gewachsen, die halt auch diese Engagement-Departments haben.

00:49:03: Das heißt zum Beispiel MOMATUS für diese ganzen Museen haben alle Optic Engagement & Learning Departments.

00:49:14: Ja, mit denen.

00:49:14: Mit Teiligung und Vermittlung

00:49:16: könnte man sagen im Deutschen oder?

00:49:18: Ich denke ich bin mir nicht ganz sicher ob das in Deutschland oder Europa auch so der Fall ist dass die alle auch so als Programm dass sie solche... Dass die auch so arbeiten aber ich nehme an schon.

00:49:33: Ich denke schon.

00:49:34: Aber

00:49:34: das war halt dann ein bisschen die Zielgruppe entwickeln, Projekte wo wir halt auch ein bisschen auf der einen Seite dann halt so Workshops anbieten aber dann pushen.

00:49:47: wie kann man diese Workshop und diese vielleicht wo man halt eine Woche lang Programm macht.

00:49:54: Wie kann man das dann pushing dass man da aus diesen Programmen dann diese Ideen interpretiert?

00:50:01: Und dann auch vielleicht noch zusätzliche Fördermickel bekommt, wo man das dann umsetzen kann als Lifesize.

00:50:09: Also als lebensgroße Skulpturen oder interaktive Interfaces, wo das dann noch mal intrepetiert wird und nochmal anders gezeigt wird also diese... wo es halt durch so verschiedene Phasen geht und da ist dann das Partizipative participatory engagement mit vielleicht mit gruppen das sind familien oder leute die halt sonst nicht unbedingt desiner sind um rathalts zusammen als co-design.

00:50:34: nicht nur dass wo man halt da interessante neue ideen entwickelt, die

00:50:43: auch auf

00:50:44: erfahrungen aufgebaut sind.

00:50:48: Ja, man selber, wenn man jetzt nur durch Designer gestaltet oder durch Design Research und dann dort aus.

00:50:56: Ja wo man halt auch in Sachen entwickelt die halt anders denken sind und anders andersartig sind.

00:51:03: also das war der eine Gedanke.

00:51:05: um nicht nur mit wer es zu belegen wäre ist der Experte und in der Ansicht könnte der Pub die Public der Experten sein und die Erfahrung der Public und das Local Knowledge der Public.

00:51:17: Also ist das zum Beispiel das Experten-Knowledge.

00:51:23: Und dann auf der anderen Seite gibt es natürlich auch, dass eher im Standard des Designprozesses vielleicht man sich als Experte anhört und Experten reinholt, Expertenerfahrungen und dann halt das Oben setzt und das sozusagen der Design-Research.

00:51:39: aber hier war's dann ja mit den Participatories halt wer kann ... ist eigentlich der Experte und wie kann man das integrieren... ...und zusammen auch spannende Projekte entwickeln?

00:51:52: Und du hast ja bei dir auf deiner Website, es ist sehr gut.

00:51:56: Areas as speciale... Was?

00:52:00: Bereiche in denen ich spezialisiert bin oder dass du Curriculum & Workshop Development drinstehen.

00:52:09: Das finde ich natürlich ein tolles Arbeitsfeld!

00:52:13: Ah ja, okay.

00:52:15: Ich habe jetzt schon an so vielen Unis unterrichtet und auch das Tolle an der Sache ist natürlich dann die verschiedenen Umfelder und auch einfach gesehen hab.

00:52:35: Häufig kriegt man natürlich auch einen Kurs angeboten.

00:52:40: ist vielleicht jemand ausgefallen und dann brauchen die jemanden Ersatz.

00:52:43: Und dann gibt es für einen Co-Curriculum, vielleicht schon den Namen und eine Beschreibung aber dann halt da nicht das Programm.

00:52:52: Das ist schon häufiger so besonders als jemand der Adjunct ist also Teilzeit.

00:52:58: Dass du's halt häufig.

00:52:59: so bekommt man halt dann die Kurse Workshop Development mit diesen ganzen Commissions und besonders mit Public Arts Funding, Public Engagement.

00:53:15: Da muss man auch irgendwie Formate schaffen die zugänglich sind.

00:53:22: Mit Extrapolation Factory und individuell in den letzten zwanzig Jahren fast auch wohl mal viele Projekte gemacht.

00:53:34: Insofern ist es relativ... Ja, mit diesen ganzen Kunden die ich da auch gelistet habe und natürlich viele auch für mich auch ganz hilfreich selber zu verstehen was eigentlich meine Interessen sind über diese letzten zwanzig Jahre.

00:53:54: Und es ist natürlich schon dieser Mischung aus kulturellen Sektor in der Akademie ja und dann auch mit Publix-Sektor also auf das Interesse wie halt das Design mit Non-profits und Civic, also wie man dann auch Entscheidungen schaffen kann die halt auch in der Stadt irgendwie vielleicht oder im täglichen Leben halt auch was bewirken können.

00:54:27: Auch wenn die aus so stregen spekulativen Szenarien kommen, aber wie das dann halt auch in die Bürokratie und in die echte Welt sich eventuell dort einwirken können.

00:54:44: Wenn du jetzt von Curriculum sprichst und da ihr viel Erfahrung hast.

00:54:48: was würdest du denn sagen ist so eine Core Skill?

00:55:00: Die wir als sagen wir mal verantwortliche für Curriculums Also was müssen wir denn achten, wenn wir ein Curriculum schreiben?

00:55:09: Was denkst du denn sind denn auch aus... Interessiert mich wirklich deine Perspektive wo du an der Ostküste stehst und in das Amerika reinguckst.

00:55:19: Und wir hatten das Vorfeld schon besprochen, dass ihr seid da einfach schon ein zwei drei Jahre so'n Stück voraus.

00:55:26: Was müssen junge Designerinnen und Designern können und wie können wir es im Curriculums curiculae abbilden?

00:55:33: Das ist Das ist für die jungen Menschen noch was bringt.

00:55:37: Also das ist eineseits diese persönliche Entwicklung hat, aber auch gleichzeitig ist okay.

00:55:42: du kannst damit aber auch Lebensunterhalt verdienen.

00:55:47: Wo hast denn deine Erfahrungen gemacht?

00:55:48: Die gelten.

00:55:50: Ist es immer interessant... Für mich ist halt wichtig dass die Schämpen auch eine ganz eigene Ästhetik entwickeln oder auch wirklich Projekte entwickeln wo sie diese Zuversicht haben, dass sie nicht unbedingt der jetzigen Industrie direkt zeigen müssen.

00:56:16: Dass Sie genauso Projekte auch produzieren können?

00:56:21: Das ist mich irgendwie immer eine Spannung, das auf der einen Seite möchte man ein Portfolio bauen, der halt genau so ästhetisch und auch so Projekten produziert die halt vielleicht das Traumstudio produziert oder so.

00:56:40: Und auf der anderen Seite ist halt das Wichtige, wenn man sich Portfolios anschaut, ist es wichtig dass dieses besonders in der Welt wo halt so viel Material und Genitive AI alles ein bisschen ähnlich wird, dass man wirklich auch heraussteht ob das jetzt eine Methode ist Aber ja, dass halt die Arbeiten auch einfach so selber auf einem Charakter entwickeln.

00:57:22: Und das ist da wo man versucht sich auch auf eine Art und Weise was Neues eine neue Ästhetik oder neu Art und Weise zu arbeiten.

00:57:36: Oder vielleicht auch in Materialien geht, die halt noch nicht so ganz erforscht sind ob das jetzt Biomaterials ist und ähnliches.

00:57:46: aber ja also in der Hinsicht gibt es halt schon viel wo man halt so ein bisschen herausstehen kann als Designer Und ich habe natürlich dann mich auf dieses schon auch bezogen, um mich auch ein bisschen von den ja ich würde mal sagen um auf so einem gewissen Feld wo man ein bisschen herbausteicht.

00:58:28: Aber die andere Art und Weise das Ziel ist eigentlich viel mehr von denen.

00:58:34: also es sei das generell eine Practice allen möglichen Feldern und in der Industrie.

00:58:40: Und das Ziel von diesen Workshops ist, dass es generell in die Leute, die damit teilnehmen, dass sie es mitnehmen und in ihren eigenen Feldern auch Teile von dem integrieren.

00:58:57: Das ist halt die wichtige Sache, dass nicht nur Kunst allein merkt, sondern die Methode selber... Das zu verbreiten ist es auch das andere.

00:59:12: Jetzt hast du öfters immer wieder, du hast auch von diesem AI-Race

00:59:16: gesprochen

00:59:17: und irgendwie diesen generative AI.

00:59:21: also wir sind... Und das finde ich ganz interessant.

00:59:25: Es kam in den, wird hier immer wieder auf und es gibt bei uns... So eine subtile Befürchtung, ja das ganze hier Eiding und es macht uns so ein bisschen die Jobs kaputt.

00:59:43: Ich sehe das ja so ein bißchen anders weil so ähnlich wie du sagst wenn wir die ganze Zeit eigentlich daran arbeiten unsere und so sagen wir mal präzise und so scharf und vielleicht auch also so trennscharf zu kommunizieren und mit einem Alleinstellungsmerkmal aufzubauen dass wir und da hattest du gesagt Algorithmusieren lassen können.

01:00:07: Könnte das auch noch mal so ein Ziel sein in so einem Curriculum?

01:00:13: Kriegst bei uns die Skill, dass du nicht algorithmisierbar bist.

01:00:18: Das ist ein schöner Ausdruck!

01:00:20: Ja also ich habe jetzt zum Beispiel dieses Semester bei Cornell einen Kurs gemacht und wir haben uns da zusammen mit Daniel Leitinger unterrichtet.

01:00:28: der hat halt eine Ausbildung Den kenn

01:00:34: ich, der hat am MIT dieses abgefahrene, wo diese Stifte so hoch kommen.

01:00:39: Daniel Leiting.

01:00:40: Ja,

01:00:42: informiert das.

01:00:43: Das ist direkt aus dem Minority Report jedenfalls.

01:00:49: Ich habe das erste, weil das erste Display war verrückt, da hatte er das mit... Also für alle Zuhörerinnen muss ich forschten, also Daniel, wer hat ein paar Personen rein?

01:00:58: Es ging darum eine physical Impression von einem Höhen von einer Höhentopografie zu machen.

01:01:06: Das heißt, eine Karte wird von oben auf ne Fläche draufgemappt und dort wo etwas erhöht ist schiebt sich von unten in Stift hoch und verzerrt das Textil obendrüber.

01:01:17: Das war der erste Prototyp und es ist dann viral gegangen mit zwei tausend vierzen vielleicht als es irgendwie zweihundert sechsund fünfzig ... Pins waren, die mit einzelnen Aktuatoren hochgefahren wurden.

01:01:29: Und er hat das auf eine so unglaublich humorvolle und schöne und präzise Art... ...die Möglichkeitenräume von so einem Physical Display dargestellt.

01:01:39: Das war wirklich im höchsten Maß beeindruckend technisch herausragend und... ...mit so einem Twist kommuniziert beeindrucken.

01:01:51: Ein Logo-Drei auch da, der nicht anhebend ist!

01:01:55: aus einem Sci-Fi Film.

01:01:58: Aber ja, dies waren also so ein Grid an Schiebeleglern, die man eigentlich in Stone Studios hat und vielleicht kennst du das von Stone Studios, wo man halt so automatisch auf verschiedene Settings setzen kann.

01:02:07: Man kann es natürlich dann auch umgestalten.

01:02:11: Also wir hatten bei Cornell eine Design Technology in der Klasse und da ging's um Physical Interaction.

01:02:16: Design and Designing for Physical Interactions hieß der Kurs Und wir haben dann auch viel, also das typische Physikokomputing auch gemacht.

01:02:31: Aber heutzutage kann man ganz anders darüber nachdenken und es gibt auch verschiedene AI auf der Hinsicht.

01:02:38: Also sagen wir mal Vibecoding und so... Das ist natürlich auch schon interessant.

01:02:44: wenn man halt die Dokumentation für Sensoren und für alles eigentlich schon hat dann sich auch eher auf die Erfahrung und das Modell, diese Behavior konzentrieren kann.

01:03:00: Es war schon ein interessanter Moment wo man relativ schnell, wo die Studenten sehr schnell weniger dieser technischen Hurdles da waren und wo man halt relativ wirklich sehr schnell die Sachen umgesetzt haben.

01:03:17: Und auch als Objekte gestaltet haben, als Prototypen gestaltet hatten, die dann funktionierten.

01:03:22: Und was dann so wie man im Physikal Interaction geht und objekte baut... Das ist schon noch mal etwas anderes als Webseiten oder Reports oder nur generierte Videos.

01:03:37: Also es war schon irgendwie momentan, dass das ruhig das Positive ist ... man dort halt unheimlich schnell prototypen kann und halt auch Leute, die halt vielleicht sonst irgendwann die ... ja, sag ich mal.

01:03:54: Die Geduld verlieren halt irgendwie alles zu fixen bis zum letzten Set geht heutzutage echt schneller... ... und ist zugänglicher.

01:04:02: Also in der Hinsicht bin ich halt sehr zufallsichtig dass man viele interessante Projekte jetzt auch von von Designern sieht und weil auch Experimente machen kann, die halt vorher nicht möglich sind.

01:04:17: Also es ist halt einfach auch des Design Space wird dann noch mal einfach auch jetzt das Moment wo's auch nochmal geöffnet wird.

01:04:27: Ja, von

01:04:28: der Idee zum zur Umsetzung und zum eigentlichen Bau und der eindlichen Ideen also schon auch eine schöne schöner Moment.

01:04:37: auf der einen Seite haben wir den ganzen Slop und man weiß gar nicht wie man das alles verdauen kann und auf der anderen Sicht hier ist es natürlich einfach jetzt auch eine... diese Zugänglichkeit.

01:04:50: Das ist interessant, dass es die... das ist, ich sag mal so ein Algorithm nine to nine problems but the semicolon ain't one.

01:04:56: also wenn ich mich daran erinnere wie oft ich beim Arduino-Coden das semicolon vergessen habe und oh fuck schon mal, muss ich über gucken wo hier irgendwas war?

01:05:05: Und aber wie sehr das schon ... das Prototyping damals erleichtert hat, dass man mit so der First Wave of Physical Computing oder vielleicht ist es auch die Second aber... Das hat ermöglicht, dass wir alle diese Sachen, die zum Beispiel bei Talk To Me in MoMA ausgestellt.

01:05:21: Wann bauen konnten, lag einfach daran, dass es dieses Arduino gab.

01:05:28: und jetzt sehe ich das auch die Studierenden... Vibecodes sich ihren Physical Code zusammen hier und dann das Mapping ist mir zu Der ist noch zu fein eingestellt der Poti und dann wird das umgeschrieben.

01:05:43: Und dann funktioniert das, wo man halt früher doch übers Rumtüfteln musste.

01:05:51: Wo habe ich denn jetzt hier welche Fehler drin?

01:05:53: Das finde ich schon in einer gewissen Weise wenn man aus Outcome schaut positiv.

01:06:03: Ich hab mir damals immer die Mühe, die ich reingesteckt habe in das Lernen dieser Programmierunggebung Dass es mir hilft mit Programmierern in folgendem gut zu kommunizieren.

01:06:15: Also das war meine mein gospel die wir lernen oder um den design studierende näherzubringen, ihr lernt dass jetzt basically.

01:06:25: Um euer ding zu machen aber gleichzeitig lernt ihr parallel.

01:06:29: eine Denk- und Sprachkultur, mit der ihr dann mit Expertinnen und Experten zusammenarbeiten könnt.

01:06:35: Und die euch nie für völlig doof halten wenn ihr sagt wir wollen dass das so ist.

01:06:38: Dann kann man sagen ja hier kann man den Constraint so einstellen... ...und ich hätte gerne hier bitte noch oben an diesen Wert noch eingetragen damit sich dann das irgendwie sowas.

01:06:48: und jetzt merke ich aber eben auch oder ich versuche dann immer so zu überlegen da habe ich aber jetzt gilt es jetzt noch weil ja auch Der Software Developer oder der Hardware Code Developer ja auch mit Seven Agents arbeitet gleichzeitig, um sein Ding zu machen.

01:07:08: Also brauchen wir überhaupt noch diese... Diese Lingua Franca auf die man sich dann bezieht?

01:07:14: Oder ist es nicht eh alles L also Doppel-Large-Language-Lingua sozusagen, mit der wir hier interagieren an der Stelle und deswegen ist das in der Outcome Ebene.

01:07:24: total cool dass wir das jetzt so machen können.

01:07:28: einer starken, ästhetisch kreativen konzeptionellen Kompetenz können jetzt relativ schnell erfahrbare Prototypen bauen.

01:07:41: Und es ist auch okay so weil auch die Programmierer die Sprache nicht mehr können.

01:07:46: vielleicht das.

01:07:48: Ja

01:07:49: und ja ist einfach auch ein neues Designmaterial.

01:07:53: also ich denke in der Hinsicht ist halt toll dass einfach zugänglicher ist und dass man halt nicht nur unbedingt, sagen wir mal beim Videoprototyping stehen bleibt oder von der Hardboard zu Video Prototypings sondern auch zur Umsetzung und Realisierung.

01:08:08: Dass man halt dieses einfach noch ein schnellerer Zyklus ist um das man halt mehr Experimente machen kann und Interaktionen machen kann.

01:08:22: Schon auch irgendwie toll und auch eine Herausforderung auf einer anderen Weise.

01:08:26: Aber für die Studenten, ich war schon sehr angetan wie sie sich reingehauen haben oder wie die reingehauen haben.

01:08:40: Ja.

01:08:41: Chris damit würde ich sagen sind wir über die Stunde drüber.

01:08:45: das finde ich total ausreichend und angemessen.

01:08:48: Das hat mich sehr gefreut.

01:08:51: Deine Praxis ist derartig vielfältig dass man gar nicht so in diese ganzen Tiefen Projekte reinsteigen kann.

01:08:57: Vielleicht ist es für die Höhrenden einfach ein guter Anlass, sich mal mit einer Tasse T aufs Sofa zu setzen und durch deine Website durchzuschreuen und sich unglaublich darüber zu freuen was in Gestaltung und in Design in all seinen ästhetischen wie planerischen wie inklusiven Facetten möglich ist sich das einfach anzuschauen.

01:09:20: Und ja genau das kann ich einfach nur empfehlen und das freu mich dass du diese Zeit gefunden hast.

01:09:28: Ja, und an die Zuhörer.

01:09:29: Also wenn ihr im New York-Seit dann schreibt mich auch mal an wegen Studiobesuch.

01:09:34: vielleicht habe ich ja Zeit aber man kann mich jetzt in dem Broken Navy hat.

01:09:41: Gut super!

01:09:41: Dann sage ich dir wir bleiben noch kurz in der Leitung wie man so schön sagt und ich drücke hier mal auf den roten Knopf und dann endet mit dieser tolle Sendung.

01:09:49: Tschüss liebe Hörenden bis bald!