112 Hurra Hurra x Chris Woebken
In dieser Folge ist Chris Woebken zu Gast und spricht seine Arbeit als Designer, Forscher und Gründer in Brooklyn. Die Finanzkrise von 2008 und der damit verbundene Einbruch des Arbeitsmarktes für Designer:innen waren für ihn ein wichtiger Impuls, eine eigene, unabhängige Praxis aufzubauen. Dabei verlagerte sich sein Schwerpunkt zunehmend in Richtung kultureller Institutionen, Förderprojekte, partizipativer Gestaltung und Futures Research. Ein zentrales Thema ist die Frage, wie die Beteiligung im partizipativen Prozess gestaltet werden kann. Dabei spricht Wöbken auch über die Veränderungen durch KI und Generative AI, insbesondere über die Chancen von Vibe Coding und Physical Computing für Designer:innen. Auf die Frage, welche Fähigkeiten eine zeitgemäße Designausbildung vermitteln sollte, wird die Idee formuliert, dass Designer:innen gerade durch eigenständige Methoden, Ästhetiken und physische Experimente Fähigkeiten entwickeln sollten, die sich nicht einfach „algorithmisieren” lassen.